• Besondere Leistungen

  • info_outlineABI - Messung (mehr erfahren / schließen)
    PAVK - Früherkennung

    Die periphere arterielle Verschlusskrankheit PAVK ist weitaus verbreiteter und gefährlicher als vielfach angenommen. Trotzdem wird sie selbst bei Risikogruppen wie Rauchern, Diabetikern oder älteren Menschen oft zu spät diagnostiziert. Das liegt auch daran, dass die Erkrankung lange Zeit keine Beschwerden verursacht und eine Untersuchung bisher nur in akuten Verdachtsfällen erfolgt. Wird die PAVK jedoch zu spät erkannt, droht ein Schlaganfall, ein Herzinfarkt oder eine Amputation

    ABI System

    Bisher wird der ABI mit der Ultraschall-Dopplermethode ermittelt, was sehr zeitaufwändig ist und nur bei großer Untersuchungserfahrung zuverlässige Ergebnisse liefert. Daher wird der ABI meist erst zu einem Zeitpunkt untersucht, zu dem eine vorliegende PAVK bereits zu Folgeschäden führen kann.

    Schnell und präzise

    Das ABI-system 100 ermöglicht eine zeitgleiche Messung des Blutdrucks an allen vier Extremitäten. Diese gleichzeitige Messung ergibt eine sehr präzise und zuverlässige Berechnung des Knöchel-Arm-Index. Bei der bisherigen Methode mit Ultraschall-Doppler trat stets der Nachteil auf, dass die Messungen nacheinander erfolgten und somit durch Blutdruckschwankungen verfälscht werden konnten. Die Messung mit dem ABI-system 100 erfolgt oszillometrisch ohne Dopplersonde oder sonstigem Sensor.

    Diese Messmethode hat den großen Vorteil, dass die Manschetten sehr einfach platziert werden können. Schwankungen in der individuellen Messdauer werden durch das intelligente Aufpumpsystem und die Regelung der Ablassgeschwindigkeit auf ein Minimum reduziert.

  • info_outlineINVADE (mehr erfahren / schließen)
    INVADE

    Das INVADE-Projekt wurde im Jahre 2000 im Landkreis Ebersberg eingerichtet. Dieses Projekt (Interventionsprojekt zerebrovaskuläre Erkrankungen und Demenz im Landkreis Ebersberg) hat sich das Ziel gesetzt, Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen zu erkennen und durch leitliniengerechte Behandlung die Entstehung von Herzinfarkt, Schlaganfall und Demenz (geistiger Abbau) zu verhindern.

    Folgende Akteure des Gesundheitswesens arbeiten zusammen:
    1. • die Hausärzte, denen bei INVADE eine besondere Rolle zukommt
    2. • die AOK Bayern, ohne die das Projekt nicht möglich gewesen wäre
    3. • die Technische Universität München (Klinikum r. d. Isar) als wissenschaftliche Begleitung;
    4. • die Kreisklinik Ebersberg als Kompetenzzentrum;
    5. • die Pharma-Industrie
    6. • der Verein "INVADE"

    Es nehmen insgesamt ca. 6000 Patienten an diesem Projekt teil. Jetzt, nach mehr als 8 Jahren konnten die ersten wissenschaftlichen Ergebnisse durch die Technische Universität München veröffentlicht werden: Durch Früherkennung von Gefäßrisikofaktoren bei unseren Patienten, durch Aufklärung und gezielte Behandlung konnte die Zahl von Schlaganfällen, Demenz und Herzinfarkt deutlich gesenkt werden, vielen unserer Patienten blieb ein schweres gesundheitliches Schicksal und Pflegebedürftigkeit erspart. Mit Unterstützung der AOK wird dieses Projekt für zwei weitere Jahre fortgeführt.